DIE CORONA-KRISE ALS CHANCE IM PERSONALBEREICH

TIPPS UND EMPFEHLUNGEN

Die Corona-Krise hat gezeigt, dass auch etablierte Unternehmen bei der Personalplanung an ihre Grenzen kommen können. Unvorhersehbare Ereignisse erfordern neue Denkweisen und ungewöhnliche Maßnahmen. Flexibilität ist gefragt. An dieser Stelle kann der Austausch mit einem externen Partner hilfreich sein. Ein erfahrener Personaldienstleister hat bereits andere Unternehmen in Krisenzeiten begleitet und kann Tipps aus eigener Erfahrung beisteuern.

Die konkrete Situation im Unternehmen analysieren

Auch wenn fast alle Branchen vom Corona-bedingten Shutdown betroffen waren, ist die Situation von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Deshalb empfiehlt Daniel Kronschnabl, Gründer und Geschäftsführer von Personalprojekt LE, schwerwiegenden Entscheidungen immer eine Analyse voranzustellen.

Aus der Analyse ergeben sich dann konkrete Handlungsansätze. „Die naheliegende, Personalkosten durch den Abbau von Mitarbeitern zu sparen, ist dabei nicht immer die Beste“, erläutert Personaldienstleiter Kronschnabl. „Schließlich haben Sie Geld und Zeit in das Onboarding und die Ausbildung Ihrer Mitarbeiter investiert. Die Kernfrage sollte daher immer sein: Wie schütze ich meine wichtigste Ressource – mein Personal?“

Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter zeigen

Gerade in der Krise ist es wichtig, ans Morgen zu denken. Denn gutes Personal zu finden, bleibt schwierig. Wer sich kurzfristig von einem guten Mitarbeiter trennt, hinterlässt bei diesem ein mulmiges Gefühl. Der Mitarbeiter fühlt sich möglicherweise nicht mehr wertgeschätzt oder ist verunsichert. Gibt es nach der Krise ein neues Jobangebot, überlegt sich der Mitarbeiter unter Umständen zweimal, ob er zurückkommt.

„Hier spielt die ehrliche und transparente Kommunikation eine ganz entscheidende Rolle“, sagt Kronschnabl. „Unangenehme Fakten werden nicht schöner, wenn ich darüber spreche. Aber indem ich das Personal ins Boot hole, kann ich Verständnis für bevorstehende Maßnahmen und Entscheidungen wecken.“

Verbindliche und konkrete Aussagen treffen

Oft vergessen wird in dieser Phase das Thema Verbindlichkeit. Unternehmen müssen klare und präzise Aussagen treffen. Kronschnabl nennt ein Beispiel. „Zu sagen, wir gehen in Kurzarbeit und schauen mal, wie es sich entwickelt, hilft niemandem und erzeugt nur Unsicherheit. Anders sieht es mit folgender Aussage aus: Alle Mitarbeiter gehen ab dem ersten des Monats mit 50 Prozent in Kurzarbeit. Das gilt für drei Monate. Zwei Wochen vor Ablauf der drei Monate werden wir die Situation prüfen und Sie dann sofort über das weitere Vorgehen informieren.“

Gerade in der Krisenkommunikation ist Verbindlichkeit unerlässlich. Eine persönliche Ansprache des Teamleaders sei daher das Minimum, so Kronschnabl. Um das Vertrauen der Mitarbeiter in die Maßnahmen zu bestärken, sollte eine solche Vereinbarung jedoch immer schriftlich festgehalten werden.

Auch in der Zeitarbeit offen kommunizieren

Ähnlich stellt sich die Situation in Bezug auf Arbeitnehmerüberlassung dar. In diesem Fall ist der Abbau von Personal einfacher und wird deshalb häufig schneller getroffen. „Hier sollten Sie ebenfalls offen und transparent agieren. Die Gründe zu benennen, macht wenig Aufwand, zeugt aber von Respekt gegenüber den Leiharbeitern und der Zeitarbeitsfirma.“ Einen Zeitplan und eine konkrete Perspektive aufzuzeigen, verstärke den Effekt, so Kronschnabl weiter. „Sie gehen im Guten auseinander und wissen, was Sie aneinander haben.“

Das Recruiting und Onboarding kontinuierlich fortführen

Was auf den ersten Blick aberwitzig klingt, ist gerade in Krisenzeiten äußerst wichtig: Das Onboarding neuer Mitarbeiter. Im aktuell vorliegenden Arbeitnehmermarkt ist das Finden geeigneter Fach- und Führungskräfte sehr zeit- und kostenaufwendig. Kandidaten, die eine Zusage erhalten haben und vor dem Einstieg ins Unternehmen stehen, reagieren dabei besonders sensibel. Denn die Probezeit gilt in beide Richtungen.

Hier könne ein Personaldienstleister als Puffer dienen und das Unternehmen entlasten, erläutert Kronschnabl. „Wir übernehmen beispielsweise die Kommunikation mit dem neuen Mitarbeiter, erstellen Einarbeitungspläne oder unterstützen beim Zusammenstellen der Stammdaten für die Lohnbuchhaltung.“

Helfen kann ein Personaldienstleister auch bei der Beschaffung. Wenn Corona-bedingt keine Einstellungsgespräche stattfinden können, kann ein Personalberater die Erstgespräche oder Einstellungstests durchführen. Selbst Assessment Center können durch einen externen Partner abgehalten werden. „Stellen Sie sicher, dass bei erkennbarem Personalbedarf gerade in Krisenzeiten weiterhin konsequent gesucht und eingestellt wird“, empfiehlt Kronschnabl.

Die Krise als Chance nutzen

Wie in jeder Krise sieht Kronschnabl beim Corona-Shutdown auch Chancen für die Unternehmen: „Als Geschäftsführer, Teamleiter oder Personaler haben Sie die Möglichkeit, vieles richtig zu machen. Dann kommen Sie nicht nur gut, sondern sogar gestärkt aus dieser Bewährungsprobe heraus.“

Personalprojekt LE ist ein inhabergeführtes Personaldienstleistungsunternehmen, welches im Jahr 2017 von Daniel Kronschnabl gegründet wurde. Nach mehr als 20 Jahren Berufserfahrung im Personalwesen ist der Fokus darauf gerichtet, aus temporären Mitarbeitern permanente Kollegen für Unternehmen zu machen. Hierbei wird auf kompetentes und qualifiziertes Personal gesetzt, da dies einer der wichtigsten Indikatoren für eine erfolgreiche und moderne Unternehmenspolitik ist. Des Weiteren steht PERSONALPROJEKT LE anderen Unternehmen bei Prozessoptimierungen im Bereich Recruiting, Onboarding o.ä. beratend zur Seite.

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