SH Netz investiert 19 Millionen Euro im Kreis Segeberg

Zahl der Anteilseigner steigt um zwei auf 24 Kommunen – HanseWerk-Tochter SH Netz schüttet 740.000 Euro Dividende an Aktionärsgemeinden aus.

Die HanseWerk-Tochter Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) hat im Kreis Segeberg im Jahr 2020 eine Summe von rund 19,3 Millionen Euro in die Instandhaltung und den Ausbau ihrer Strom- und Gasnetze investiert. Insgesamt 12,4 Millionen Euro entfielen auf Stromprojekte, rund 4,3 Millionen Euro auf Gasprojekte und weitere 2,6 Millionen Euro in den EEG-bedingten Netzausbau zur Aufnahme von mehr Grünstrom.

Als Partner der Kommunen kann sich der Netzbetreiber, der Teil der HanseWerk-Gruppe ist, im Kreis Segeberg über weiteres Wachstum freuen. So ist die Zahl der Anteilseigner um zwei auf 24 Gemeinden gestiegen. Das berichtete Gerhard Petersen, Leiter der Netzcenter von SH Netz in Bad Segeberg und Kaltenkirchen, in der Sitzung des Kreisnetzbeirates. Corona-bedingt fand die Versammlung erstmals online statt. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2019 hat SH Netz den im Kreis beteiligten Kommunen eine Dividende von 740.000 Euro ausgezahlt, landesweit waren es etwa 15,5 Millionen Euro.

Zu den größeren Stromprojekten gehörte die 2019 begonnene Verkabelung der 30.000-Volt-Freileitung zwischen den Umspannwerken Henstedt-Ulzburg und Borstel auf einer Trassenlänge von rund 14 Kilometern. Rund zwei Millionen Euro hat die HanseWerk-Tochter in diese Baumaßnahme investiert. Außerdem hat SH Netz damit begonnen, die Kapazität des Umspannwerks Bornhöved zu erhöhen. Der zusätzliche Transformator mit einer Leistung von 63 Megavoltampere (MVA) soll im nächsten Jahr in Betrieb gehen. Rund 1,5 Millionen Euro sind hierfür veranschlagt.

In den Kommunen vor Ort hat der Netzbetreiber, der zur HanseWerk-Gruppe gehört, in die Zukunft investiert. So sind kreisweit 1178 Kabelverteilerschränke und rund 160 Ortsnetzstationen mit modernster Powerline-Technologie (PLC) ausgestattet worden. Rund 950.000 Euro hat das Unternehmen dafür aufgewendet. Ziel ist die Digitalisierung des Niederspannungsnetzes zur Vorbereitung des SmartMeter-Rollouts.

In den Neubau der Gasdruckregelanlage in Wittenborn und die Erweiterung des dortigen Gasnetzes hat die HanseWerk-Tochter im laufenden Jahr zusammen rund 580.000 Euro investiert. „Mit dem Ausbau der Strom- und Gasnetze konnten wir die Versorgungssicherheit der angeschlossenen Haushalte in unserem Netzgebiet nachhaltig erhöhen“, freut sich Netzcenter-Leiter Gerhard Petersen.

Die Schleswig-Holstein Netz AG im Kurzprofil

Die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) betreibt für rund 2,8 Millionen direkt oder indirekt angeschlossene Kunden Strom- und Gasleitungen in mehr als 900 Kommunen in Schleswig-Holstein. Über 400 schleswig-holsteinische Kommunen halten Anteile an SH Netz. Sie haben umfangreiche Mitspracherechte und erhalten eine Garantiedividende. Das Unternehmen beschäftigt 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an vielen Standorten in Schleswig-Holstein.

SH Netz hat als Partner der Energiewende bereits zehntausende Windräder und Solaranlagen an das Stromnetz angeschlossen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Energielösungen für den Norden und unterstützt den Ausbau der Elektromobilität. SH Netz engagiert sich in Innovationsprojekten für mehr Klimaschutz. Dazu gehören beispielsweise Biogas- und Power-to-Gas-Anlagen, mit denen SH Netz überschüssigen Windstrom als Wasserstoff im Erdgasnetz speichert.

Außerdem unterstützt das Unternehmen seit vielen Jahren den regionalen Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein, zum Beispiel das wahrscheinlich härteste Ruderrennen der Welt auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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