Ikarus Tours: Expeditionsreisen Arktis & Antarktis
Expeditionsreisen im Aufwind: IKARUS TOURS und PolarNEWS begeistern beim Pressefrühstück mit exklusiven Einblicken in Arktis und Antarktis
Nicolas Kitzki, Dr. Volker Strecke und Kerstin Stock-Knecht diskutieren über die Faszination der Polarregionen – moderiert von Moderatorin Jane Uhlig
KÖNIGSTEIN IM TAUNUS. Warum boomt das Interesse an Expeditionsreisen in die Arktis und Antarktis? Was macht die letzten großen Wildnisräume unseres Planeten so faszinierend? Und welche Rolle spielen Wissenschaft, Nachhaltigkeit und persönliche Naturerlebnisse dabei?
Diesen Fragen widmete sich ein exklusives Pressefrühstück von IKARUS TOURS und PolarNEWS in der Unternehmenszentrale in Königstein. Mehr als 20 Journalistinnen und Journalisten aus Reise-, Tourismus-, Wirtschafts- und Lifestylemedien waren der Einladung gefolgt, um mit führenden Experten über die Zukunft der Expeditionsreisen zu sprechen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Nicolas Kitzki, Geschäftsführer von IKARUS TOURS, der renommierte Antarktisforscher Dr. Volker Strecke sowie die langjährige Polar- und Expeditionsreise-Expertin Kerstin Stock-Knecht. Moderiert wurde die Diskussionsrunde von Jane Uhlig, Journalistin, Buchautorin und Moderatorin, die mit fundierten Fragen und journalistischem Gespür die unterschiedlichen Perspektiven aus Forschung, Expeditionserfahrung und Touristik zusammenführte.
Nicolas Kitzki: „Menschen suchen heute Erlebnisse, die bleiben“
Für Nicolas Kitzki erklärt sich der Erfolg von Expeditionsreisen aus einem grundlegenden Wandel im Reiseverhalten vieler Menschen.
„Viele Reisende möchten heute nicht mehr nur Urlaub machen, sondern etwas erleben, das sie nachhaltig bewegt“, erläuterte Kitzki. „Es geht um Erfahrungen, Erinnerungen und Begegnungen mit der Natur, die weit über den klassischen Tourismus hinausgehen.“
Gerade die Polarregionen würden eine außergewöhnliche Kombination aus Abenteuer, Bildung und emotionalen Erlebnissen bieten. Wer einmal vor gewaltigen Eisbergen stehe, Wale in freier Wildbahn beobachte oder die unendliche Weite der Polarlandschaften erlebe, kehre oftmals mit einem neuen Blick auf die Welt zurück.
Expedition statt Kreuzfahrt
Während klassische Kreuzfahrten festen Routen folgen, zeichnet sich eine Expeditionsreise durch Flexibilität aus. Wetter, Eisbedingungen und Tierbeobachtungen bestimmen das Tagesprogramm.
„Die Natur gibt den Takt vor“, erklärte Kitzki. „Genau das macht den besonderen Reiz dieser Reisen aus.“
Die eingesetzten Expeditionsschiffe nehmen meist nur rund 100 Gäste auf. Dadurch können alle Passagiere gleichzeitig an Land gehen und intensive Naturerlebnisse genießen.
Besonders hervor hob Kitzki die außergewöhnliche Betreuung an Bord. Rund 20 bis 22 Mitglieder des Expeditionsteams begleiten die Reisen. Viele Abfahrten werden bilingual durchgeführt – deutsch- und englischsprachige Gäste erhalten Vorträge, Durchsagen und Informationen in ihrer jeweiligen Sprache.
„Wir haben ein außergewöhnlich enges Verhältnis zwischen Gästen und Expeditionsteam“, so Kitzki. „Unsere Experten sitzen mit den Gästen beim Essen zusammen, beantworten Fragen und teilen ihre Erfahrungen direkt aus erster Hand.“
Das Expeditionsteam besteht aus Biologen, Geologen, Historikern, Naturführern, Expeditionsleitern und Spezialisten für Kajak- und Outdooraktivitäten. Ergänzt wird es durch die nautische Crew sowie die Hotelmannschaft an Bord.
Komfort in einer der extremsten Regionen der Erde
Moderne Expeditionsschiffe verbinden heute hohen Komfort mit maximaler Nähe zur Natur.
Spezielle Ausrüstungsbereiche, sogenannte Mudrooms, ermöglichen einen schnellen Wechsel zwischen Schiff und Landgang. Moderne Zodiac-Plattformen sorgen für sichere Ein- und Ausstiege in die Expeditionsboote.
Dennoch bleibt eines unverändert:
„Wir bewegen uns in echter Wildnis“, betonte Kitzki. „Ohne die Erfahrung unserer Crews, ohne das Wissen der Expeditionsleiter und ohne die Infrastruktur des Schiffes wäre ein Aufenthalt dort nicht möglich.“
Gerade dieses Bewusstsein für die Kräfte der Natur mache den besonderen Charakter von Expeditionsreisen aus.
Dr. Volker Strecke: Vier Jahrzehnte Polarleidenschaft
Mit großem Interesse verfolgten die Gäste die Ausführungen von Dr. Volker Strecke, der zu den erfahrensten deutschen Antarktisforschern zählt.
Seine Leidenschaft begann bereits in jungen Jahren. Als Funkamateur gelang ihm Anfang der 1980er-Jahre erstmals eine Funkverbindung in die Antarktis – ein Erlebnis, das seine Begeisterung für die Polarregionen weckte.
1988 erhielt er schließlich einen überraschenden Anruf: Innerhalb weniger Stunden musste er entscheiden, ob er für rund anderthalb Jahre in die Antarktis aufbrechen würde.
Er sagte zu.
Insgesamt verbrachte Dr. Strecke später fast viereinhalb Jahre seines Lebens in der Antarktis und überwinterte dort mehrfach.
Während dieser Zeit arbeitete er unter anderem in Forschungsprojekten zu Erdmagnetismus, Ionosphäre, Weltraumwetter und Polarlichtern. Seine wissenschaftlichen Arbeiten leisten bis heute wichtige Beiträge zum Verständnis globaler Kommunikations- und Satellitensysteme.
„Es gibt so etwas wie einen Polarvirus“
Auf die Frage von Moderatorin Jane Uhlig, ob man nach so vielen Jahren im Eis wieder von der Antarktis loskomme, antwortete Strecke mit einem Lächeln:
„Es gibt definitiv so etwas wie einen Polarvirus.“
Wer einmal die gewaltigen Landschaften, die Stille und die einzigartige Tierwelt erlebt habe, den lasse diese Region oft ein Leben lang nicht mehr los.
Heute begleitet Dr. Strecke regelmäßig Expeditionsreisen als Lektor und vermittelt Gästen wissenschaftliche Hintergründe ebenso wie persönliche Erfahrungen.
Kerstin Stock-Knecht: „Einmal Eis, immer Eis“
Auch Kerstin Stock-Knecht blickt auf jahrzehntelange Erfahrungen in den Polarregionen zurück.
1993 arbeitete sie erstmals als Crewmitglied auf einem Expeditionsschiff. Der erste Blick aus dem Bullauge ihrer Kabine auf springende Pinguine wurde für sie zu einem unvergesslichen Moment.
„Innerhalb weniger Sekunden hatte ich mich in die Polarwelt verliebt“, berichtete sie.
Seitdem führten sie zahlreiche Reisen in die Antarktis, die Arktis, nach Spitzbergen, Grönland und Südgeorgien.
Besonders beeindruckend seien die Ruhe und die Ursprünglichkeit dieser Regionen.
„Man kann dort tatsächlich Stille hören“, erklärte Stock-Knecht. „Das Knacken des Eises, das Licht, die Weite und die reine Luft – all das wirkt unglaublich entschleunigend.“
Sicherheit und intensive Betreuung
Viele Reisende hätten zunächst Respekt vor einer Expedition in die Polarregionen, berichtete Stock-Knecht.
Vor allem die berühmte Drake Passage zwischen Südamerika und der Antarktis werde häufig als Herausforderung wahrgenommen.
Dank moderner Schiffe, professioneller Planung und erfahrener Expeditionsteams seien solche Reisen jedoch äußerst gut organisiert.
Vor jedem Landgang erhalten Gäste ausführliche Sicherheitsbriefings. In der Arktis begleiten speziell geschulte Eisbärenwächter die Gruppen. In der Antarktis sorgen klare Regeln für einen respektvollen Umgang mit der Tierwelt.
Das Verhältnis von etwa einem Expeditionsmitglied auf sieben bis acht Gäste gewährleiste dabei eine außergewöhnlich intensive Betreuung.
Polar Plunge und heiße Quellen im Eis
Für viele Gäste zählen besondere Aktivitäten zu den Höhepunkten einer Expeditionsreise.
Dazu gehört der sogenannte Polar Plunge – der Sprung ins eiskalte Wasser der Polarregionen.
„70 bis 80 Prozent der Gäste machen mit“, berichtete Nicolas Kitzki schmunzelnd.
Ebenso faszinierend seien natürliche heiße Quellen, etwa auf der berühmten Deception Island, einem aktiven Vulkan in der Antarktis.
Dort treffen Feuer und Eis unmittelbar aufeinander: Während rundherum Schnee und Gletscher dominieren, können Besucher an einigen Stellen in natürlich erwärmtem Wasser baden.
Klimawandel wird sichtbar
Ein ernstes Thema der Diskussion war die sichtbare Veränderung vieler Polarlandschaften.
Kerstin Stock-Knecht schilderte eindrucksvoll, wie sich Gletscher und Eisfelder in den vergangenen Jahrzehnten verändert haben.
„Wenn man dieselben Orte über viele Jahre hinweg besucht, sieht man die Veränderungen sehr deutlich“, erklärte sie.
Auch Dr. Strecke verwies auf die Auswirkungen schwindender Eisflächen auf die Tierwelt, insbesondere auf Kaiserpinguine, die auf stabiles Meereis angewiesen sind.
Gerade deshalb seien Expeditionsreisen mehr als reine Urlaubsreisen.
„Wer diese Regionen erlebt, versteht ihre Bedeutung für unseren gesamten Planeten“, betonte Strecke.
Reisen, die Botschafter schaffen
Für Nicolas Kitzki liegt darin eine der wichtigsten Aufgaben moderner Expeditionsreisen.
„Nicht jeder Mensch kann die Antarktis oder die Arktis besuchen“, sagte er. „Aber jeder, der dort war, kann seine Erfahrungen weitergeben.“
Reisende würden zu Botschaftern dieser einzigartigen Regionen und tragen dazu bei, das Bewusstsein für Natur, Klima und Nachhaltigkeit zu stärken.
Austausch mit Experten und Blick hinter die Kulissen
Nach der Diskussionsrunde nutzten die anwesenden Journalistinnen und Journalisten die Gelegenheit für persönliche Gespräche mit den Referenten sowie für Einzelinterviews.
Anschließend erhielten die Gäste einen exklusiven Rundgang durch das markante Firmengebäude von IKARUS TOURS in Königstein, dessen besondere Architektur, Bibliothek und Reisegeschichte die internationale Ausrichtung des Unternehmens eindrucksvoll widerspiegeln.
Die von Jane Uhlig moderierte Gesprächsrunde verband wissenschaftliche Expertise, persönliche Expeditionserlebnisse und touristische Perspektiven zu einem spannenden Gesamtbild der modernen Expeditionsreisen.
Das Pressefrühstück zeigte eindrucksvoll, warum Arktis und Antarktis heute zu den faszinierendsten Reisezielen der Welt zählen – und weshalb die Sehnsucht nach den letzten weißen Flecken der Erde größer ist denn je.
JANE UHLIG ist Medien- und Pressebüro für Berichterstattung und bietet aktuelle Nachrichten über Unternehmen, Gesellschaft, Projekte, Mode, Events, Prominente und Lifestyle. www.janes-magazin.de
Kontakt
Jane Uhlig Medienbüro für Lifestyle-Berichterstattung
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Bildquelle: Shadi Komeili
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