Fit für die Zukunft mit Unternehmensbereich BIRCOdigital

Neue Arbeitsmethoden, mehr digitale Prozesse und ein optimiertes Kundenerlebnis

Bereits zu Beginn 2020 entschied sich der Spezialist für Regenwassermanagement BIRCO dazu, auf den digitalen Wandel in der Baubranche sowie die Weiterentwicklung der technologischen Möglichkeiten mit strategischen und in diesem Zuge auch personellen Veränderungen zu reagieren. Der neu gegründete Unternehmensbereich BIRCOdigital wurde ins Organigramm aufgenommen. Ziel war es, damit in dem familiengeführten Mittelstandsunternehmen eine Schnittstelle zwischen den unterschiedlichen Abteilungen und Prozessen zu schaffen, um die digitale Gesamtstrategie zu realisieren. Klarer Fokus liegt seitdem auf der Etablierung neuer Business Prozesse und Arbeitsmethoden sowie der Weiterentwicklung der Mitarbeitenden und des Kundenerlebnisses im Kontakt mit der Marke BIRCO. Zuständig für diesen Bereich ist der Leiter Digitalisierung Michael Neukirchen. Nach mehr als einem Jahr ist das eindeutige Fazit: das Konzept hat sich inzwischen bewiesen.

Für BIRCO stellt der digitale Wandel weniger eine Bedrohung dar, sondern eine große Chance. Mit der Schaffung des Unternehmensbereichs BIRCOdigital war es die bewusste Entscheidung der Geschäftsführung digitale Projekte voranzutreiben, zu koordinieren und die Mitarbeitenden gezielt für die kommenden Veränderungen zu begeistern. „Mit diesem Verantwortungsbereich schaffen wir eine ganz neue Struktur sowie auch ein neues räumliches Umfeld. Es entsteht bei uns eine experimentelle, wandelbare Arbeitsumgebung und ein Raum mit entsprechend günstigen Bedingungen für kreative Schaffenskraft. So bauen wir das Fundament, um auch im Bereich der Digitalisierung in Sachen Projekte und Fachkräfte wachsen zu können“, erklärt Neukirchen. Welche Eindrücke der Leiter Digitalisierung im vergangenen Jahr darüber hinaus gewonnen hat und welche Zukunftsperspektiven er sieht, erzählt Michael Neukirchen im folgenden Interview.

Wie lief im letzten Jahr der Veränderungsprozess zur Digitalisierung bei BIRCO ab?

M. Neukirchen: Digitaler Fortschritt hat bei BIRCO nicht erst jetzt begonnen. Wir waren eines der frühen Unternehmen der Baubranche mit Präsenzen in den Sozialen Medien. Davon profitieren wir heute mit hohen Bekanntheitsraten in bestimmten Altersgruppen. Vor mehreren Jahren haben wir schon mit Augmented- und Virtual Reality experimentiert – bis hin zur Ausstattung unseres Vertriebs mit VR-Brillen. Auch die enge Kooperation mit Datenbanken hat sich als erfolgreich herausgestellt. Die Fülle an Möglichkeiten und Aufgaben hat sich in den letzten Jahren aber rasant entwickelt. Als Teilaufgabe in den bestehenden Abteilungen war dies weder für Marketing noch IT zu bewältigen. Deshalb kam es zur Gründung des Bereichs BIRCOdigital. Mit der Umstellung von Prozessen werden auch die Gewohnheiten unserer Mitarbeitenden geändert. Dies erfordert eine gewisse Moderation und speziell intern eine regelmäßige Kommunikation über den Nutzen und den Fortschritt. Gemeinsam im Dialog werden Lösungen erarbeitet, die über die kommenden Jahre eine tragende Säule der Veränderung sein werden. Dafür sind sowohl die Infrastruktur, aufgeschlossene Mitarbeiter und konsequent digitales Denken gefragt. Trotz oder gerade durch die Corona-Pandemie haben sich die Vorteile aber auch sehr schnell gezeigt. Zum Beispiel konnten wir aufgrund unserer aufgebauten leistungsfähigen Strukturen sofort grenzübergreifend mobiles Arbeiten ohne Leistungseinbußen realisieren. Gleichzeitig konnten die in 2019 geplanten IT-Projekte plangemäß umgesetzt werden.

Welchen Nutzen haben diese Neuerungen für Kunden und Partner?

M. Neukirchen: Ein Grundwert bei BIRCO ist seit je her Qualität. Deshalb haben wir immer ein Ohr am Markt. Es braucht einen Unternehmensbereich, der in dieser Zeit des Wandels aktiv zuhört und die Sichtweisen unserer Partner dokumentiert und entsprechende Schlüsse zieht – für die strategische Planung und agile Reaktionsfähigkeit. Die Arbeitsabläufe unserer Handelskunden und Verarbeiter zu unterstützen, liegt uns sehr am Herzen. Auch die digitalen Möglichkeiten für Fachplaner und Architekten werden immer umfangreicher. Heute sehen wir den Beweis von Qualität in der digitalen Abbildung von Geschäftsprozessen und Daten. Mit Transparenz, Information und Geschwindigkeit wollen wir für eine verlässliche Partnerschaft sorgen. Ein weiteres Beispiel ist die Umstellung der Social-Media-Aktivität auf mehr redaktionelle Videobeiträge und Interaktion mit Marktbegleitern. Dies entspricht den Erwartungen vieler unserer Kunden, die sich verstärkt im Internet bewegen. Es sind in kurzer Zeit spannende Partnerschaften entstanden, bei denen alle Beteiligten voneinander profitieren können. Wir freuen uns auch in Zukunft auf eine aktive Bau-Community.

An welchen Projekten arbeiten Sie gerade für die digitale Zukunft?

M. Neukirchen: Kunden und Partner können sich auf intelligente Funktionen und Services freuen. Der technische Fortschritt macht vor Produkten zur Entwässerung nicht halt. Die digitalen Möglichkeiten werden nun verstärkt entlang der ganzheitlichen Service- und Produktpalette weiterentwickelt. Die Arbeitsweisen und Wünsche unserer vielen Zielgruppen ändern sich, dafür lassen wir uns einiges einfallen. Wichtig ist uns die richtige Mischung aus guten Ideen, aber auch kleinteiliger Detailarbeit an Datensätzen. Im Bereich digitale Kommunikation haben wir das Format BIRCOimpuls entwickelt – mit Webinaren für hunderte Teilnehmer, Reportagen, Interner Kommunikation und ganz aktuell dem Branchen-Podcast „Bautalk by BIRCOimpuls“. Wir ermuntern Marktteilnehmer im Tiefbau und Baustoffhandel zur aktiven Zusammenarbeit und zum Austausch mit BIRCOdigital, um gemeinsam Neues zu entwickeln. Damit stehen wir für eine starke Baubranche zusammen – auch wenn sich die Rahmenbedingungen verändern.

Die BIRCO GmbH aus Baden-Baden ist einer der führenden europäischen Systemanbieter im Umgang mit Niederschlagswasser, Hersteller von Rinnensystemen, Regenwasserbehandlungsanlagen und vertreibt Rigolensysteme. Das 1927 gegründete Unternehmen entwickelt Entwässerungskonzepte für die Kompetenzfelder Schwerlast, Umwelt, Galabau, Design und Projektmanagement. Aktuell beschäftigt BIRCO rund 160 Mitarbeiter.

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