Bern im Juli 2026: Steigende Temperaturen, intensive Sonneneinstrahlung und anhaltende Hitzeperioden prägen zunehmend den Sommer in der Schweiz. Viele Menschen berichten in dieser Jahreszeit über Erschöpfung, innere Unruhe, Schlafstörungen oder ein allgemeines Gefühl der Überhitzung. Während diese Beschwerden häufig als unvermeidliche Begleiterscheinung des Sommers betrachtet werden, verfolgt die Tibetische Medizin einen anderen Ansatz: Sie berücksichtigt die individuelle Konstitution eines Menschen ebenso wie die Einflüsse von Jahreszeit, Klima und Lebensweise und passt die ausgleichende Behandlung entsprechend an.
Die Berücksichtigung saisonaler Veränderungen gehört seit Jahrhunderten zu den Grundprinzipien dieses traditionellen Heilsystems. Gerade im Hochsommer kommen deshalb häufig kühlende Kräuter, eine angepasste Ernährung sowie individuell abgestimmte therapeutische Massnahmen zum Einsatz, um den Organismus dabei zu unterstützen, sein natürliches Gleichgewicht trotz Hitzezeiten zu bewahren.
Die Jahreszeiten als wichtiger Bestandteil der Therapie
Die Tibetische Medizin zählt zu den ältesten überlieferten Medizinsystemen der Welt. Im Mittelpunkt steht nicht die Behandlung einzelner Symptome, sondern die Betrachtung des Menschen als Einheit von Körper, Geist und Umwelt. Jede Jahreszeit beeinflusst nach dieser Lehre die körperlichen Regulationsmechanismen auf unterschiedliche Weise.
Im Sommer steht insbesondere die Wirkung der äusseren Hitze im Vordergrund. Hohe Temperaturen können nach traditioneller tibetischer Auffassung bestehende Ungleichgewichte verstärken oder neue Belastungen entstehen lassen. Ziel einer Behandlung ist daher nicht, pauschale Therapien anzuwenden, sondern den individuellen Zustand jedes einzelnen Menschen sorgfältig zu beurteilen.
Dr. Dietschy erläutert, dass die Tibetische Medizin grossen Wert auf eine differenzierte Diagnostik legt. Dabei werden unter anderem Konstitution, aktuelle Beschwerden, Lebensgewohnheiten, Ernährung, Schlaf, Verdauung sowie klimatische Einflüsse berücksichtigt. Dies wird mit der traditionellen Puls- , Zungen- und Gesichtsdiagnose ergänzt. Erst aus dieser Gesamtschau ergibt sich ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept.
Individuelle Behandlung statt Standardlösung
Ein wesentliches Merkmal der Tibetischen Medizin besteht darin, dass nicht zwei Menschen mit identischen Beschwerden zwangsläufig dieselbe Behandlung erhalten. Selbst wenn sich Symptome ähneln, können deren Ursachen unterschiedlich sein.
Deshalb orientiert sich die Therapie an der persönlichen Konstitution und den individuellen Regulationsmustern. Diese ganzheitliche Betrachtung unterscheidet das tibetische Heilsystem von symptomorientierten Behandlungsansätzen und ermöglicht eine differenzierte Auswahl geeigneter therapeutischer Massnahmen.
Hierzu zählen unter anderem:
– individuell zusammengestellte tibetische Kräuterrezepturen
– Empfehlungen zur saisongerechten Ernährung
– Anpassungen des Lebensstils
– unterstützende äussere Anwendungen wie Akupunktur, Moxibustion, Schröpftherapie
– Beratung zu Bewegung und Regeneration
Welche Massnahmen sinnvoll sind, hängt stets von der persönlichen Situation des Patienten ab. Erfahren Sie mehr dazu: www.naturalmedizin.ch
Warum gerade der Hochsommer besondere Aufmerksamkeit verdient
Der Hochsommer stellt den Organismus vor besondere Herausforderungen. Anhaltende Hitze kann Herz- Kreislauf belasten, das allgemeine Wohlbefinden beeinflussen und bestehende Beschwerden wie Entzündungeneigung verstärken. Gleichzeitig verändern sich Essgewohnheiten, Trinkverhalten, Schlafqualität und körperliche Aktivität.
Nach den Prinzipien der Tibetischen Medizin wird deshalb gerade in den warmen Monaten darauf geachtet, überschüssige Hitze im Organismus auszugleichen. Dabei kommen – sofern individuell angezeigt – kühlend wirkende Kräuter, Akupunktur, Schröpftherapien sowie Empfehlungen zu Ernährung und Tagesrhythmus zum Einsatz.
Nicht jeder Mensch reagiert jedoch gleich auf sommerliche Temperaturen. Während einige Personen Hitze problemlos vertragen, entwickeln andere rascher Beschwerden. Genau diese Unterschiede bilden einen wesentlichen Bestandteil der individuellen Diagnostik.
Die Bedeutung tibetischer Kräuter
Die Arzneiplfanzenheilkunde nimmt innerhalb der Tibetischen Medizin seit Jahrhunderten einen wichtigen Stellenwert ein. Traditionelle Rezepturen bestehen aus sorgfältig ausgewählten Heilpflanzen sowie weiteren natürlichen Bestandteilen wie Mineralien, deren Kombination sich an der jeweiligen Konstitution orientiert.
Im Sommer werden – abhängig vom individuellen Befund – häufig Rezepturen eingesetzt, die nach traditioneller Auffassung kühlende Eigenschaften besitzen. Dabei geht es nicht um eine allgemeingültige Empfehlung, sondern stets um eine auf den einzelnen Menschen abgestimmte Auswahl.
Ganzheitliche Betrachtung statt isolierter Symptome
Die Tibetische Medizin verfolgt einen systemischen Ansatz. Beschwerden werden nicht isoliert betrachtet, sondern in Zusammenhang mit Ernährung, Bewegung, emotionaler Belastung, Tagesform, Schlaf, Verdauung sowie äusseren Umweltfaktoren eingeordnet.
Dieses umfassende Verständnis erklärt, weshalb saisonale Veränderungen einen festen Bestandteil der Diagnostik bilden. Die Behandlung orientiert sich nicht nur an aktuellen Beschwerden, sondern auch daran, welche Belastungen durch Klima und Jahreszeit zusätzlich auf den Organismus einwirken.
Ein traditionsreiches Heilsystem mit individueller Ausrichtung
Als traditionelles Heilsystem blickt die Tibetische Medizin auf eine jahrhundertelange Entwicklung zurück. Ihr Ziel besteht darin, die natürlichen Regulationsmechanismen des Körpers zu unterstützen und gesundheitliche Zusammenhänge möglichst frühzeitig zu erkennen.
Dabei verbindet sie Erfahrungswissen mit einer strukturierten Diagnostik und einer konsequent individuellen Therapieplanung. Im Mittelpunkt steht stets der einzelne Mensch und nicht ein standardisiertes Behandlungsschema.
Kompetenz in der Praxis
In der Praxis für Naturmedizin von Dr. Dietschy und Dr. med. Ruoff werden Tibetische Medizin, Traditionelle Chinesische Medizin, Europäische Heilkräutertherapien auf der Basis von Allgemeiner Innerer Medizin seit vielen Jahren angewendet. Zum medizinischen Team gehört auch Dr. med. Lama Dietschy, der seine 15-jährige Praxiserfahrung und Familientradition in 7. Generation in der Traditionellen Tibetischen Medizin in die Betreuung der Patientinnen und Patienten einbringt. Gemeinsam wird besonderer Wert auf eine sorgfältige Diagnostik und eine individuell abgestimmte Behandlung gelegt.
Die Therapie berücksichtigt neben den Beschwerden auch Konstitution, Alter, Lebensstil sowie die jeweilige Jahreszeit. Gerade diese Kombination verschiedener Einflussfaktoren bildet eine wesentliche Besonderheit der traditionellen tibetischen Medizin.
«Viele Menschen wünschen sich heute eine Behandlung, die ihre persönliche Situation ganzheitlich berücksichtigt und nicht allein einzelne Symptome betrachtet», beschreibt ein Experte aus der Praxis die Entwicklung.
Traditionelle Chinesische Medizin und Tibetische Medizin – Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Sowohl die Traditionelle Chinesische Medizin als auch die Tibetische Medizin zählen zu den bedeutenden asiatischen Medizinsystemen und verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz. Beide betrachten den Menschen im Zusammenhang mit seiner Umwelt und legen grossen Wert auf Prävention sowie die Erhaltung des inneren Gleichgewichts.
Dennoch unterscheiden sich beide Systeme in ihren diagnostischen Grundlagen, ihrer historischen Entwicklung sowie in ihren Arzneimittellehren. Die Tibetische Medizin stammt aus sommerheissen und winterkalten Hochgebirgsregionen des Himalayas und hat im Laufe ihrer Geschichte eigenständige Konzepte entwickelt, bei denen insbesondere die individuelle körperliche und psychische Konstitution sowie die Anpassung an Jahreszeit und klimatische Bedingungen eine zentrale Rolle spielen.
Mit zunehmenden Hitzesommern gewinnt die Frage an Bedeutung, wie sich klimatische Veränderungen auf das individuelle Wohlbefinden auswirken. Die Tibetische Medizin bietet hierzu einen traditionsreichen Ansatz, bei dem Jahreszeiten, Umwelt und persönliche Konstitution bewusst in die Therapie einbezogen werden.
Gerade im Hochsommer können individuell abgestimmte Empfehlungen zu Ernährung, Lebensführung und – sofern angezeigt – kühlenden Kräuterrezepturen und Behandlungen Bestandteil eines ganzheitlichen Therapiekonzepts sein. Dabei steht stets die sorgfältige Beurteilung der persönlichen Situation im Mittelpunkt.
Wer mehr über die Möglichkeiten der Tibetischen Medizin und ihre individuell angepassten Therapiekonzepte erfahren möchte, kann sich im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs über die verschiedenen diagnostischen und therapeutischen Ansätze informieren. Erfahren Sie mehr darüber: www.naturalmedizin.ch
Die Akupunktur- und TCM-Praxis in Bern steht seit 20 Jahren exemplarisch für eine moderne Form der Naturheilkunde, die Tradition und Gegenwart verbindet. Durch die Kombination aus Akupunktur, TCM, Tibetischer Medizin und Kräutermedizin entsteht ein integratives Angebot für gesundheitsbewusste Erwachsene, die mehr als eine rein symptomorientierte Behandlung suchen.
Wer sich für ganzheitliche Gesundheit interessiert und offen für einen dialogischen Ansatz zwischen Schul- und Komplementärmedizin ist, findet hier einen kompetenten Ansprechpartner.
Die Praxis verbindet Traditionelle Chinesische Medizin, Tibetische Medizin, Kräutertherapie und Ernährungsberatung zu einem integrativen Behandlungskonzept. Ziel ist eine nachhaltige Förderung der ganzheitlichen Gesundheit – individuell, evidenzsensibel und verantwortungsvoll.
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